1. 6 Tipps für die Pflege Ihrer Hände
Durch extreme Wetterbedingungen, häufiges Händewaschen, falsche Pflegeprodukte und vieles mehr wird die Haut an unseren Händen trocken und rau, spannt, juckt, bekommt Rötungen und manchmal sogar Risse, weil sie so unelastisch wird.
Die Haut an unseren Händen ist von Haus aus dünn und hat wenig Talgdrüsen. Der Schutz durch entsprechende Pflege und das Tragen von Handschuhen wird oft vernachlässigt.
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Reinigungs- und Pflegeprodukte von zertifizierten Naturkosmetikfirmen, um eine nachhaltige Wirkung zu erreichen für Sie selbst und die Umwelt. Zur Reinigung empfehle ich gerne die Pflanzenölseifen von Zartgefühl mit Sheabutter und Kokosöl.
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Für nachts gerne eine reichhaltige, fettige Pflege oder Maske verwenden und Baumwollhandschuhe tragen. Die "Hand&Nail Handcreme" von Martina Gebhardt mit Kamille und Schafgarbe, Wollwachs, Sheabutter und Kakaobutter.
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Für tagsüber eine leichtere Pflegecreme oder Lotion, die schneller einzieht, aber trotzdem feuchtigkeitsspendend und schützend wirkt, wie z.B. "Hand&Nail Handlotion" von Martina Gebhardt.
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Richtiges Eincremen von Handrücken/-teller bis zu den einzelnen Fingern und Nägeln und auch die Unterarme mit einbeziehen.
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Wenn das nicht reicht, dann die überschüssigen Hautschüppchen mit einem Handpeeling sanft entfernen und damit die Durchblutung anregen und anschließend die Pflege auftragen. Gerne mit dem Körperpeeling von Zartgefühl.
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Sich ab und zu eine Maniküre mit Handmassage gönnen. Die Handreflexzonen werden stimuliert und eine Wirkung auf den Körper als Ganzes erreicht.
2. Hautpflege im Herbst/Winter
Wenn die Temperaturen im Herbst und Winter einstellig werden oder gar unter den Gefrierpunkt rutschen, beginnt für unsere Haut eine schwere Zeit. Denn damit es ihr gut geht, braucht sie einen ausgeglichenen Fett- und Feuchtigkeitshaushalt. Und den bringt der Winter häufig gehörig durcheinander.
Was verursacht trockene Haut im Winter?
Ausgerechnet bei Kälte fährt die Haut ihre Talgproduktion herunter. Ab acht Grad Celsius oder kälter produziert sie gar kein Fett mehr. Auf diese Weise verliert die Haut schnell zu viel Fett und zu viel Feuchtigkeit. Dazu kommt in der kalten Jahreszeit noch, dass die Haut ständig einen Warm-Kalt-Wechsel verkraften muss und Heizungsluft sie zusätzlich austrocknet. Vielleicht trinken wir auch im Winter weniger. All diese Winter-typischen Faktoren sorgen dafür, dass die Haut häufig aus dem Gleichgewicht gerät. Spannungsgefühl, trockene oder schuppige Stellen, sowie eine Neigung zu Entzündungen zeigen sich.
Gesichtspflege: Die Haut braucht Fette, aber auch Feuchtigkeit
Eincremen ist die beste Hautpflege – besonders nach dem Baden oder Duschen. Da die Haut im Winter ohnehin schon trocken ist, ist eine besonders reichhaltige Creme zu empfehlen. Auch sogenannte Wasser-in-Öl-Emulsionen zum Schütteln sind gut für die Gesichtspflege (außer bei fettiger, unreiner Haut oder bei Akne). In dieser Zeit freut sich die Haut auch 1-2 mal pro Woche über eine reichhaltige Maske. Ausreichend trinken und dabei auch an Suppen und Eintöpfe denken. Besonderen zusätzlichen Schutz für draußen bietet der Winterbalm von Martina Gebhardt Naturkosmetik.
Wichtige pflegende Inhaltsstoffe sind:
- Pflanzliche Öle wie z.B. Mandelöl, Jojobaöl, Avocadoöl oder Nachtkerzenöl: Sie enthalten u.a. viel Linolsäure, die auch in der Haut vorkommt. Damit bekommen Sie besonders trockene Stellen geschmeidig.
- Shea-Butter: Auch sie pflegt trockene Haut optimal.
- Wollwachs
Was ist nicht gut bei trockener Haut?
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Reinigungsprodukte mit Tensiden vermeiden. Durch sie geht der Haut beim Waschen noch mehr Feuchtigkeit verloren.
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Nicht immer wieder nachcremen, wenn die trockene Haut weiter spannt, sondern auf eine Creme mit einem höheren Fettanteil zurückgreifen.
- Keine wasserhaltigen Gele oder alkoholhaltiges Gesichtswasser (außer mit Cetyl- oder Cetearylalkohol, trocknet nicht aus)verwenden. Beides trocknet die Haut im Winter noch zusätzlich aus.
- Peelings nur ganz selten. Peelings sind tolle Helfer für weiche, glatte Haut. Nur im Winter sorgen sie unter Umständen für das Gegenteil. Denn die Rubbelcremes entfernen zwar abgestorbene Zellen und regen die Durchblutung an. Sie bringen aber auch den Hydrolipid-Film für kurze Zeit aus der Balance. Ist dieser durch äußere Reize wie Kälte und trockene Luft schon vorbelastet, kann die Haut gereizt auf die Rubbelkur reagieren. Besser Peelings mit Enzymen verwenden, wie das „Tropical fruits encyme peeling“ von Privida Organics.
Dies soll nur ein kurzer Überblick zu diesem Thema sein. Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung! Nehmen Sie doch mit mir Kontakt auf! Ich freue mich!
3. Was bedeutet "Demeter zertifizierte Naturkosmetik"?
- Mindestens 90% der Inhaltsstoffe landwirtschaftlichen Ursprungs und die namensgebende Zutat des Produktes stammen aus demeter-Anbau.
- Weniger als 90% und mindestens 66% der Inhaltsstoffe und der namensgebenden Zutat des Produktes haben demeter-Qualität.
- Die Qualitäten der einzelnen Inhaltsstoffe müssen auf dem Produkt ausgewiesen sein.
- Bevorzugt werden Zutaten, die einen rhythmischen Prozess durchlaufen haben.
- Elektromagnetische Felder bei der Verarbeitung müssen vermieden werden.
- Negative Effekte bei der Bearbeitung müssen auf ein Minimum beschränkt werden: Reduzierung von Abfall, Energieverbrauch, Abwasser.
- Verpackungsmaterialen müssen der Demeter-Richtlinie entsprechen.
- Tierversuche sind verboten.
Diese Informationen und weitere Details sind auf der Internetseite und den dort verfügbaren Dokumenten des Demeter-Verbandes zu finden: https://www.demeter.de/naturkosmetik.
4. 8 Tipps zur Umstellung auf Naturkosmetik
Sie möchten mehr auf unsere Natur achten und Ihren Beitrag leisten. In anderen Bereichen gelingt das schon ganz gut. Sie trennen den Müll, Sie fahren öfter mal mit dem Fahrrad, Sie vermeiden Plastikverpackungen usw. Nun wäre auch eine Umstellung Ihrer Hautpflege an der Reihe. Sie möchten keine Pflegeprodukte mehr verwenden, in denen bedenkliche Inhaltsstoffe und Mikroplastik verarbeitet sind, die Tierversuche machen oder denen die Verpackung egal ist.
1. Bei der Wahl der Produkte diese 3 Siegel berücksichtigen, dann sind Sie auf der sicheren Seite.
- BDIH
- Natrue
- Ecocert
2. Welches Hautbild haben Sie gerade? Verschiedene Firmen bieten Tabellen an über die Merkmale eines Hauttyps und die passenden Produkte dazu. Eventuell lassen Sie sich zuerst Proben schicken.
3. Evtl. Jahreszeit berücksichtigen. Im Frühjahr/Sommer fällt es z.B. einer Haut, die zu Trockenheit neigt, leichter, sich umzustellen.
4. Schritt für Schritt
Erstmal sollten Sie natürlich Ihre bisherigen Produkte aufbrauchen. Ich würde zuerst mit der Körperpflege beginnen und das Duschgel/Badezusatz und die Bodylotion ersetzen. Dann die Gesichtspflege mit Reinigung und Lotion/Creme. Schauen, wie die Haut reagiert. Dann ergänzen mit einem Tonic, Ölkapseln oder Seren je nach Bedarf. Auch bei der dekorativen Kosmetik gibt es gute Angebote. Und dann nehmen Sie sich die Haarpflege vor.
Allg.: Wenn Sie Allergien haben, immer erst die Produkte in der Ellenbeuge auf Verträglichkeit testen!
5. Die Haut hat ihren Rhythmus. Lassen Sie der Haut 28-35 Tage Zeit, sich umzustellen. Das ist ihr natürlicher Zyklus für Erneuerung.
6. Erst mal bei einer Naturkosmetikfirma bleiben. Die Produkte sind häufig aufeinander abgestimmt und die Haut kann sich daran gewöhnen und wieder ihre natürliche Funktion finden.
7. Ganzheitlich denken. Ob es der Haut gut geht, hängt auch mit anderen Faktoren zusammen: Schlaf, Stress, Sonne, Bewegung, Ernährung, evtl. Medikamente usw.
8. Die Qualität rechtfertigt den Preis. Die wertvollen Rohstoffe, der besondere Aufwand von der Ernte bis zur Verarbeitung, die Forschung, die Verpackung usw. müssen mehr kosten. Sei es dir wert!
5. Tipps bei feuchtigkeitsarmer bzw. trockener Haut
Ihre Haut fühlt sich trocken (leicht rauh) an, spannt vielleicht und schuppt leicht. Es zeigen sich feine Fältchen.
- Pflege
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Reinigung bevorzugt mit Reinigungsmilch, die nachfettet.
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Gesichtswasser (ohne Alkohol oder mit Cetyl- oder Cetearylalkohol, trocknet nicht aus)
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Maske und tägliche Pflege bevorzugt mit Inhaltsstoffen, wie :
- Nachtkerzenöl, Sheabutter, Mandelöl, Avocadoöl, Traubenkernöl, Sanddornöl, Arganöl.
- Aloe Vera Gel
- Ätherische Öle wie Rose, Vanille, Ylang-Ylang.
2. Ernährung:
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viel Trinken (v.a. Wasser und Kräutertees, speziell grüner Tee)
Hier können Sie ausrechnen lassen, wie viel Sie genau trinken sollten: https://www.onmeda.de/selbsttests/wasserbedarf-rechner.html
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Eventuell besteht ein Ungleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts. Gut wäre eine ausgewogene, vitalstoffreiche Vollwerternährung, mit viel Obst, Gemüse, nicht zu salzig, nicht zu fett, nicht zu süss und wenig tierisches Eiweiß.
3. Wenn die Haut immer unabhängig von allen Faktoren trocken ist, können Sie auch mal ein Blutbild machen lassen, um auszuschließen, dass irgendein Mangel oder eine Krankheit dahinter steckt.
6. Tipps für die Pflege sensibler Mischhaut
Die Kennzeichen: gerötet, T-Zone eher fettig, großporig, evtl. mit Unreinheiten, Wangen eher trocken, evtl. Spannungsgefühl
Die Herausforderung: Zwei Hauttypen in Balance bringen!
Die mögliche Lösung mit Naturkosmetik:
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Reinigung mit Cleanser der „Sheabutter“ oder der „Young&Active“ Serie von Martina Gebhardt Naturkosmetik.
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Tonic: „Young&Active“ für das gesamte Gesicht, wenn die Unterschiede nicht zu groß sind.
„Salbei“ für die T-Zone, wenn sehr fettig.
„Sheabutter, wenn die Empfindlichkeit sehr hoch ist.
Melissenwasser
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Maske: Grüne Heilerde mit Teebaumöl oder Tamanuöl und etwas Wasser mischen und auf die Zonen, in der Unreinheiten sind, auftragen, bis sie etwas angetrocknet ist und dann wieder abwaschen.
Aloe Vera Gel ca. einen halben cm dick für die Feuchtigkeit (gerne auch auf die T-Zone) auftragen und nach 15 Min. wieder abwaschen.
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Pflege: Melissencreme, „Young&Aktive“ Creme oder Face Lotion oder „Tassilo Linde“ Creme oder Face Lotion.